Dienstag, 5. März 2024

 Ich würde gerne Musik machen, die 

wie Mondschein ist, 

wie Schweigen 

wie Regentropfen 

wie ein Blick in den Himmel durch die Krone eines Baumes 

wie eine Blüte im sanften Frühlingswind 

wie Kornähren 

wie barfuß sein und Gras am Morgen 

wie ein Bettlaken 

wie Klaviertasten 

wie Hundeaugen 

wie Wasser, das sanft einen Stein umfließt, 

wie ein Tropfen, der von mir hinunterfällt 

wie eine Brise im Gesicht 

und das Gebirge des Hardangavidda am Horizont 

wie die Röhren einer Orgel 

und das Holz einer Harfe 

 

 

tied2you 

 Sturm und hafen 125  

Kinder haben, Kinder kriegen 

nichts mehr fragen, sich verlieben 

augen treffen, augenblicke 

es zu sagen, (ich liebe dich) tausend blicke 

 

deine Augen schenken glauben 

ich öffne mich, erkenn' die trauben 

will sie haben, will sie schlürfen 

nichts mehr fragen, alles dürfen 

 

wieder zügeln, mit dir bleiben 

Atemzüge, Luft kriegen, Zukunft schmieden, hier verweilen  (ich will bleiben) 

tausend Meilen, 

schritt für schritt 

ich lauf hier

 und du läufst mit. 

ich will dein herz nicht tragen 

ich will es neben meinem schlagen hören, 

in sanfter, stiller kraft 

 

alles gönnen, alles können 

unbezwingbar, rückenwind 

kaum zu glauben, glückeskind (ich) 

atomare sonnenstrahlen, 

die auf meinen Wangen malen 

Flüstern, Blätter, Wind und Wolken 

du dabei und nur noch folgen 

nur nach vorne, 

nur nach vorne, nie nach hinten, denn gemeinsam sind wir stark (2x) 

pflücken Trauben für die Nächte und Blumen für den Tag 

was auch immer am nächsten Tag kommen mag. 

 

Es mag kommen was will 

wir beide bleiben still (4x) 

wir beide. 

 Auawartend110 % ProzentTrue RomanceTaschen voller Liebe werden Augen voller Staub werden ein Magen voller Schmerzenverkrümpfelt, zusammengekrampft, als hätte ich mein Herz verschluckt.. Wie ich leide, wenn die Liebe sich zum Schlachtfeld wandelt. Dann wird mir

Aua
wartend

110 % Prozent 

True Romance 

Taschen voller Liebe 

werden Augen voller Staub 

werden ein Magen voller Schmerzen 

verkrümpfelt, zusammengekrampft, als hätte ich mein Herz verschluckt.. 

 

Wie ich leide, wenn die Liebe sich zum Schlachtfeld wandelt. 

Dann wird mir klar, warum Liebe rot ist. 

Denn alles scheint voll Blut. 

Von heute auf morgen 

ein Teil gestorben 

nichts mehr 

gut

gut. f morgen ein Teil gestorben nichts mehr gut.

Montag, 29. Januar 2024

No.

Ich verdanke dir Wunder und Narben

wie du mich liebtest, so hast Du mich auch verletzt

in vielen Küssen spürte ich die Lippen anderer. 






--

say no.


Montag, 20. November 2023

Polizeiruf 110 : "Ronny" oder "Das Böse der Jugend"

Wer erzieht Kinder? Wer erzieht den Menschen? Und wie kommt das Böse in die Welt? 

Der letzte Polizeiruf 110 wirft diese Fragen auf, ohne sie zu beantworten. Gordon ist der Täter. Sein Motiv - er weiß es selbst nicht. Warum er es getan hat? Er weiß es selbst nicht. Er sollte sich traurig fühlen oder schuldig, meint er in der Abschlussszene. Aber irgendwie finde er die Situation einfach nur komisch."

Wir haben die Frage diskutiert. Immer wieder ist es gut, mit anderen Menschen zu reden. Es inspiriert und hilft weiter. Denn ja, der Fernsehkrimi ist sehr nah am Puls der Zeit. Louisa, 12, wird von zwei gleichaltrigen Freundinnen ermordet. Wie kann so etwas passieren? 

Wir haben das diskutiert. Privat und in der Schule. Vier Faktoren sind uns eingefallen. 

1. die Eltern 

2. das Umfeld (Peer-Groups) 

3. der Staat (Schule, Heim, Kindergarten) 

4. die Medien.


@1: Was nun, wenn die Eltern "schlechte" Erzieher sind, weil sie entweder keine Zeit für die Kinder haben oder selbst keine Ahnung von "guter" Erziehung, also pädagogisch wertvoller Erziehung haben? Alleinerziehend, überfordert, gewalttätig... Und wenn das eine ungute Ehe eingeht mit unkontrolliertem Zugang zum Internet. Wenn die Eltern "bildungsskeptisch" sind oder den Staat unter Generalverdacht haben? 

@2: Das Umfeld - nun, das kann so oder so ausgehen. 

@3: Der Staat - so wie ich es erlebt habe, versucht er Wertevermittlung zu betreiben und auszuglätten oder aufzufangen, was nur geht. Ich zitiere eine Lehrerin, die ich kennengelernt habe, als ich an einer Förderschule gearbeitet habe: "Vergiss nicht, manchmal sind wir die einzigen, die den Kindern heute ein Lächeln schenken". 

Ich habe aber auch schon in einem Wohnheim gearbeitet und Sozialarbeiter erlebt, die unflexibel und phantasielos Dienst nach Vorschrift abgeleistet haben und mehr nicht. Mehr oder weniger pädagogisch reflektiert und sich einer Aufgabe oder Rolle bewusst. Aufseher, keine Pädagogen. Die schlimmste Mitarbeiterin hatte die Zeit dort tatsächlich als eine Art "Krieg" interpretiert. Wow, so etwas lernt man an an der Hochschule?!

@4: Die Medien: Hier muss sich etwas tun. Zu meiner Kindheit hatten wir kontrollierten Zugang zu den Medien: Sesamstraße, Gemeinsam Tierfilm am Samstag Abend, die Augsburger Puppenkiste, gemeinsam VHS Kassetten, geregelte Fernsehzeiten, eine Art Schloss am Fernseher oder eine versteckte Fernbedienung. Klar haben wir das irgendwie geknackt, aber trotzdem. Uns war klar, dass wir nicht einfach konsumieren dürfen, was wir wollen. Dass es eine Kontrolle gab. Und selbst wenn wir etwas schauen konnten, dann war das in der Regel kindgerecht und pädagogisch wertvoll (Captain Planet, Power Rangers, Batman oder heimlich Knight Rider). Ich hatte quasi keinen eigenen Fernseher. 

Jedes Kind, das ein Smartphone hat, kann theoretisch auf YouTube, TikTok, Snapchat etc...und sich ALLES reinziehen. Explizit meine ich damit kinderungerechte Szenen. Exekutionen. Schwer verstörende Inhalte oder zynische Gehirnwäsche schlechter Vorbilder. 


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https://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/polizeiruf-110/sendung/ronny-100.html