Inhalt und Wirkung:
Eine junge FBI Agentin wird auf den psychopathischen Serienkiller Hannibal Lecter angesetzt, um mit dessen Hilfe das unheilvolle Wirken eines anderen Serienkillers, Buffallo Bill, zu beenden. Nach anfänglichen Befragungen nimmt der Film schnell Geschwindigkeit und Spannung auf: Zum einen fällt die Tochter des Gouvernörs "Buffalo Bill" in die Hände, zum andern erwirkt Hannibal Lecter die Umverlegung in ein anderes Gefängnis.
Der Ausbruch Hannibals aus der neue Zelle sowie die Jagd auf den Serienkillers "Bill" spitzen den Handlungsverlauf ab Mitte des Films konsequent und radikal zu, so dass man automatisch voll in den Film eingesogen wird.
Auffallend sind bei dem Film die vielen Nahaufnahmen der Gesichter der Protagonisten. Das trägt auch dazu bei, dass die Grundstimmung des Films von Misstrauen und Unwohlsein geprägt ist. Immer schaut man quasi zu genau zu, wie sich die Personen verhalten.
Clarice wird regelmäßig mit Männern konfrontiert, bei denen man permanent die Reinheit ihrer Motive hinterfragt, was von den Closeups unterstützt wird.
Die Logikfehler des Films halten sich in Grenzen, aber sie existieren.
Dennoch ein packender Thriller!
Sonntag, 25. März 2018
Sonntag, 11. Februar 2018
Cloverfield Paradox - kein vierblättriges Kleeblatt für die Filmemacher
Cloverfield 1 besticht noch durch die mitreissende Story. In Echtzeit und kein bisschen klüger als die Protagonisten durchlebt man deren Kampf ums Überleben, eine Enthüllungsdramatik par excellence! Dabei hilft der Handycam-Modus, ins Geschehen gerissen zu werden und fängt sowohl den Schock vor dem großen Cloverfield Monster, als auch das Erschrecken vor den kleineren Biestern in packenden Bildern ein. Man verzeiht dem "Kameraman", vom psychologischen Standpunkt aus betrachtet, die nicht immer ganz realistische Auswahl, der Szenen, die er festhält. Wann man halt nicht unbedingt die Kamera draufhält. Aber man verzeiht es. So bleibt ein spannender Film im Godzilla Gewand mit Mystery-Komponente übrig, den man durchaus empfehlen kann.
Cloverfield Lane, der Nachfolger, ist vollkommen anders gestrickt. Zwei Dramen sind hier nebeneinander gestellt (Spoiler!). Während die Welt von Aliens heimgesucht wurde und gesäubert wird, befinden sich eine junge Frau und ein junger Mann in der Gewalt eines offensichtlich gestörten Mannes in einem Bunker unterhalb der Erde. Man weiß nicht, ob der Mann die Rettung für die jungen Leute ist, oder ihr Entführer und Schlächter, man weiß nicht, was da draußen vor sich geht, ob er lügt, oder nicht. Aber eine Sache ist klar: Sowohl drinnen als auch draußen ist es die Hölle.
Die Wirkung des Films ist für mich ein Thriller, der unter die Haut geht. Die Musik und der episodenhafte Aufbau des Films tragen dazu bei. Schritt um Schritt spitzt sich die Handlung zu. Was den Thrill vergrößert, oder erst entstehen lässt, ist der seltsame Umgang der Figuren untereinander. Ein normales Gespräch, das ist es, was man sich erhofft, ein Gespräch um die Konflikte zu lösen oder wenigstens auszulösen...aber das bleibt dem Zuschauer verwehrt.
Zuletzt das Cloverfield Paradox, eine Netflix Produktion...
Wegen einer Energiekrise auf der Erde startet eine Weltraummission den Versuch über einen Teilchenbeschleuniger ("shepard") im Orbit Energie zu generieren. Ob sie damit einen Impulsstrahl zur Erde schicken wollen oder nur forschen, ist nicht klar ersichtlich. Im dritten Anlauf scheint das auch zu funktionieren, doch der Schein trügt und es kommt zu einem Unfall. Auf einmal passieren seltsame Dinge, Peter Parker fängt an, die Wände hochkrabbeln zu können. Nein, stimmt nicht ganz. Aber plötzlich hört man Schreie aus der Wand des Raumschiffs und dahinter kommt eine blonde, verwirrte und leidende Frau zum Vorschein, die im Technikkreislauf gefangen ist, und von Stromschocks gefoltert wird. Sie kennt seltsamerweise Ava, ein weibliches Crewmitglied, beim Namen. Während jene medizinisch versorgt wird, verliert ein anderes Crewmitglied seinen Arm, ein anderer merkt, dass sein Auge wie ein autonomes Körperteil funktioniert, bevor er aufplatzt, weil Würmer in ihn gekrochen sind und der abgetrennte Arm der Crew verrät, dass sich in dessen "Restleiche" ein weiteres Energiemodul verbirgt. Klingt komisch, aber in etwa genauso ist es. Schockierende Bilder ohne tieferen Sinn, die erschrecken oder ekeln sollen. Dazu wird eine Story gestrickt mit schwarzlöchergroßen Logikfehlern, aber ein Handlungsnetz braucht es ja...Und natürlich ist die einzige Erklärung dafür, dass durch den Teilchenbeschleuniger ein Wurmloch erzeugt wurde, das Zeit-Raum-Kontinuum instabil wurde und es zu einem Dimensionensprung zwischen den nebeneinander existierenden Multiversen gab, so dass die Crew der Raumstation in eine Paralleldimension gehopst ist. Das reicht dann aus, um zu erklären, warum abgetrennte Arme schreiben können. Und narbenlos abgetrennt werden können vom Inneren eines Raumschiffs.
Und dann kämpfen die Dimensionen noch um die letzten Ressourcen, denn - so scheint es - auf der Erde ist ein Energiekrieg entbrannt und geopolitische Überlegungen spielen auch eine Rolle. So hätte der Deutsche an Bord, Daniel Brühl als Schauspieler, erst abwarten sollen, bis Deutschland Russland überrollt hätte - oder so ähnlich - bevor das Experiment gelingen durfte. In diesen Plot wird zuletzt der Cloverfield Plot in einer Parallelhandlung auf der Erde geflickt. Ja, geflickt, anders kann man es nicht sagen.
Denn der ganze Film ist ein einziger Patchworkfilm, bestehend aus Elementen aus Odyssee im Weltraum, Alien und Gravity. Und dabei sind die Nähte alles andere, als sauber.
Fazit: Was man der Fortsetzung von Cloverfield verzeiht, ist im dritten Teil überspannt. Auch wenn der Film nur ein "Bruder im Geiste" - Nebenschauspielplatz parallel zur Cloverfield Story sein soll, so floppt der Film doch voll.
Schön:
Cloverfield heißt Kleefeld.
Cloverfield Lane, der Nachfolger, ist vollkommen anders gestrickt. Zwei Dramen sind hier nebeneinander gestellt (Spoiler!). Während die Welt von Aliens heimgesucht wurde und gesäubert wird, befinden sich eine junge Frau und ein junger Mann in der Gewalt eines offensichtlich gestörten Mannes in einem Bunker unterhalb der Erde. Man weiß nicht, ob der Mann die Rettung für die jungen Leute ist, oder ihr Entführer und Schlächter, man weiß nicht, was da draußen vor sich geht, ob er lügt, oder nicht. Aber eine Sache ist klar: Sowohl drinnen als auch draußen ist es die Hölle.
Die Wirkung des Films ist für mich ein Thriller, der unter die Haut geht. Die Musik und der episodenhafte Aufbau des Films tragen dazu bei. Schritt um Schritt spitzt sich die Handlung zu. Was den Thrill vergrößert, oder erst entstehen lässt, ist der seltsame Umgang der Figuren untereinander. Ein normales Gespräch, das ist es, was man sich erhofft, ein Gespräch um die Konflikte zu lösen oder wenigstens auszulösen...aber das bleibt dem Zuschauer verwehrt.
Zuletzt das Cloverfield Paradox, eine Netflix Produktion...
Wegen einer Energiekrise auf der Erde startet eine Weltraummission den Versuch über einen Teilchenbeschleuniger ("shepard") im Orbit Energie zu generieren. Ob sie damit einen Impulsstrahl zur Erde schicken wollen oder nur forschen, ist nicht klar ersichtlich. Im dritten Anlauf scheint das auch zu funktionieren, doch der Schein trügt und es kommt zu einem Unfall. Auf einmal passieren seltsame Dinge, Peter Parker fängt an, die Wände hochkrabbeln zu können. Nein, stimmt nicht ganz. Aber plötzlich hört man Schreie aus der Wand des Raumschiffs und dahinter kommt eine blonde, verwirrte und leidende Frau zum Vorschein, die im Technikkreislauf gefangen ist, und von Stromschocks gefoltert wird. Sie kennt seltsamerweise Ava, ein weibliches Crewmitglied, beim Namen. Während jene medizinisch versorgt wird, verliert ein anderes Crewmitglied seinen Arm, ein anderer merkt, dass sein Auge wie ein autonomes Körperteil funktioniert, bevor er aufplatzt, weil Würmer in ihn gekrochen sind und der abgetrennte Arm der Crew verrät, dass sich in dessen "Restleiche" ein weiteres Energiemodul verbirgt. Klingt komisch, aber in etwa genauso ist es. Schockierende Bilder ohne tieferen Sinn, die erschrecken oder ekeln sollen. Dazu wird eine Story gestrickt mit schwarzlöchergroßen Logikfehlern, aber ein Handlungsnetz braucht es ja...Und natürlich ist die einzige Erklärung dafür, dass durch den Teilchenbeschleuniger ein Wurmloch erzeugt wurde, das Zeit-Raum-Kontinuum instabil wurde und es zu einem Dimensionensprung zwischen den nebeneinander existierenden Multiversen gab, so dass die Crew der Raumstation in eine Paralleldimension gehopst ist. Das reicht dann aus, um zu erklären, warum abgetrennte Arme schreiben können. Und narbenlos abgetrennt werden können vom Inneren eines Raumschiffs.
Und dann kämpfen die Dimensionen noch um die letzten Ressourcen, denn - so scheint es - auf der Erde ist ein Energiekrieg entbrannt und geopolitische Überlegungen spielen auch eine Rolle. So hätte der Deutsche an Bord, Daniel Brühl als Schauspieler, erst abwarten sollen, bis Deutschland Russland überrollt hätte - oder so ähnlich - bevor das Experiment gelingen durfte. In diesen Plot wird zuletzt der Cloverfield Plot in einer Parallelhandlung auf der Erde geflickt. Ja, geflickt, anders kann man es nicht sagen.
Denn der ganze Film ist ein einziger Patchworkfilm, bestehend aus Elementen aus Odyssee im Weltraum, Alien und Gravity. Und dabei sind die Nähte alles andere, als sauber.
Fazit: Was man der Fortsetzung von Cloverfield verzeiht, ist im dritten Teil überspannt. Auch wenn der Film nur ein "Bruder im Geiste" - Nebenschauspielplatz parallel zur Cloverfield Story sein soll, so floppt der Film doch voll.
Schön:
Cloverfield heißt Kleefeld.
Donnerstag, 4. Januar 2018
Egon Schiele
scharfer, exakter, kantiger Strich - eine Entwicklung. Abseits der Skandalmotive das Resultat der Suche nach einer eigenen künstlerischen Handschrift.
Zeit seines Lebens als unsteter Märtyrer beschrieben, der in allem, was er machte, immer einer höheren ehrgeizigen Mission folgte. Niemals zufrieden.
Wiederentdeckt durch die sehr einfühlsame, kaum kommentierende Graphic Novel "Egon Schiele" von Xavier Coste.
Neben dem exzessiven, selbst- und kunstzentrierten Leben des Künstlers wird vor allem aber auch der Einbruch des Weltkriegs in das Leben der Menschen greifbar und einfühlbar nacherzählt.
Zeit seines Lebens als unsteter Märtyrer beschrieben, der in allem, was er machte, immer einer höheren ehrgeizigen Mission folgte. Niemals zufrieden.
Wiederentdeckt durch die sehr einfühlsame, kaum kommentierende Graphic Novel "Egon Schiele" von Xavier Coste.
Neben dem exzessiven, selbst- und kunstzentrierten Leben des Künstlers wird vor allem aber auch der Einbruch des Weltkriegs in das Leben der Menschen greifbar und einfühlbar nacherzählt.
Mittwoch, 3. Januar 2018
Kassandra 2018
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| Kassandra zieht Lose in Gegenwart von Priamos und sagt den Untergang Trojas voraus (Fresko aus Pompej, Archäologisches Museum Neapel) |
"Es wird immer mehr Wetterextreme geben"
Dieses Jahr hatte es an Silvester zum Teil 17° Celsius (laut Nachrichten)!
Der Treibhauseffekt und damit verbunden der Klimawandel sind DIE Probleme unserer Zeit. Während schon jetzt die Flüchtlingsdebatte am Kochen ist - wobei es hier "nur" um menschliches Fehlverhalten auf beiden Seiten geht - wird sich die Situation verstärken, wenn Umweltflüchtlinge aus Küstenregionen hinzukommen, denen ihre Heimat durch das Ansteigen der Weltmeere genommen wird, ebenso wie Hungerflüchtlinge, wenn die Verwüstung Südeuropas oder des Cornbelts der USA zunehmen wird.
Wacht auf! Wählt Politiker, die diese langfristigen Entwicklungen auf dem Schirm haben, nicht die Populisten, die für eine Wahlperiode Erfolg haben wollen! Esst weniger Fleisch (Methan!) Fahrt Fahrrad!
Kassandra - die tragische Heldin mit der Weissagungskraft, der keiner Glauben schenkt.
Probleme fossiler Verbrennung:
saurer Regen durch Entstehung von Schwefeldioxid als Begleitprodukt bei der Verbrennung.
Folge z.B. Bodenversauerung:
CaC03+H2So3 -> CaSo3 + H2Co3
Einfach gesagt: Schadstoffe verdrängen Nährstoffe
Die Krise(n) des modernen Menschen
Viel kann über den modernen Menschen geschrieben werden. Woran leidet er? Hier eine grobe Skizzierung verschiedener Umstände.
- Leistungsgesellschaft und Leistungsdruck führt in einen Teufelskreis: der Mensch soll funktionieren, NICHT fühlen; emotionale Menschen sind benachteiligt in einer wissenschaftlichen und kalten Welt
- existenzielle Krise: es gibt keinen immanenten Lebenssinn. Insofern fehlt dem Menschen Halt, er führt ein an sich und in sich instabiles Leben ohne ein festes Grundgerüst und in Fragwürdigkeit
- Zerstörung überlieferter Wertesysteme: Gaben früher Christentum oder allgemeine Tugenden im Geistes Humanismus eine Orientierung, so sind diese nun in Frage gestellt oder relativiert. Die Extreme gehen weit auseinander - Konsum oder Geist und Verzicht? Ein schönes Leben oder ein gutes Leben? Wer ist heutzutage noch hochkulturinteressiert? Zu beobachten ist eine Verrohung der Gesellschaft.
- er lebt in einer unüberschaubaren, globalisierten Konsumwelt, die im Gesamten nicht zu verstehen oder zu erfassen ist. Das Individuum ist überfordert mit der Situation; die Welt wirkt bedrohlich, hektisch, schnelllebig, man hat die Angst, den Anschluss zu verlieren oder Angst in der Masse unterzugehen
- Die Situation der Welt im Gesamten: Kriege, Hungersnöte, Seuchen, die Unfähigkeit des Einzelnen Einfluss auf Weltgeschehnisse zu nehmen, das Gefühl ausgeliefert und hilflos zu sein
- Das elementare Bedürfnis, zwischenmenschlich angenommen zu werden und Schwierigkeiten mit Gefühlen umzugehen; Frust kann in sich hineingefressen werden, Risiko Gefühle zu zeigen: was, wenn sie nicht angenommen werden? (requieted love = unerwiderte Liebe)
Peterchens Mondfahrt im plastischen Theater "der Hobbit" in Würzburg
Ein Klassiker der phantastischen Kindererzählung
Inhalt:
Peterchen und Anneliese werden von einem Maikäfer besucht, dem ein Bein fehlt. Dieses ist auf dem Mond gelandet und die beiden Kinder müssen ihm helfen, das Bein zurückzuergattern. Auf dem Weg dorthin treffen sie alle möglichen phantastischen Gestalten, die man bei einer Mondfahrt treffen kann.
Anschnallen, Sitze festhalten, es geht los!
Inszenierung
Liebevoll gestaltete Puppen aus verschiedensten Materialien, eine handbemalte, ewig erscheinende Rollkulisse, kräftige und abwechslungsreiche Stimmen der Schauspieler und viel Bühnenzauber machten die Inszenierung im plastischen Theater "der Hobbit" aus.
Hier ist an einem weniger Orte noch selbstgemachtes, liebevolles Handwerk anzutreffen. Die Kinder, die den größten Teil des Publikums ausmachten, waren voll im Bann der Geschichte, während die erwachsene Begleitung wenigstens mitschmunzelte, wenn nicht sogar selbst in den Bann gezogen war. Insgesamt eine Empfehlung!
Warum "Now you see me" nur Mittelmaß ist
Inhalt (ohne Spoiler)
Die Unfassbaren - "Now you see me" aus dem Jahr 2013, gedreht mit einem Budget von 75 Millionen Dollar, ist ein rasanter Mix aus Actionfilm und Mystery-Thriller. Im Zentrum der Handlung steht ein Team aus vier Magiern, die gemeinsam und in eine Liveshow verpackt, große Bankraub-Coups durchführen. Weil das illegal ist, ist ihnen das FBI unter Führung eines leitenden Ermittlers auf der Spur, weil das nicht reicht und grenzüberschreitend gearbeitet wird, kommt auch noch eine Interpol-Agentin dazu. Da Magie und Illusion aber nicht das Standardmetier des FBIs ist, muss auch ein Spezialist dran, der hilft, die Tricks der Magier zu durchleuchten.
Was folgt ist ein fulminantes, mit Special-Effekts aufgeblasenes Katz-und-Maus-Spiel, das in jeder Teilepisode versucht, sich aufs Neue zu überbieten.
Kommentar
In einer Tour durch ballert der Film ohne einen einzigen Rhythmuswechsel all diejenigen Klischees raus, die im Genre des Actionsthrillers als "cool" gelten: coole Männer, coole Sprüche, coole Stunts, coole Explosionen, coole Specialeffects. Er versucht zu packen, was nicht gelingt. Stattdessen nervt der Film. Er strotzt vor Oberflächlichkeit, zwischen den Figuren gibt es nichts anderes, als ein einziges, lange anhaltendes Konkurrenzverhältnis und es ist erbärmlich, dass der Film eine Pseudorobin-Hood-Moral in die Geschichte eingebaut hat. Schrill und im Geiste des Kaufrausches eines "Black Fridays" johlen Zuschauer bei den Shows, während die Charaktere um die Wette Kraftprotzen. Das letzte bisschen Spannung wird dem Film durch den Mangel an Authentizität genommen. Nicht nur, dass all die Berechnungen im Film und viele der "unerwarteten Wendungen" erwartbar und faktisch unmöglich sind - sondern auch die unklare Grenze zwischen tatsächlicher Magie und Bühnenzauber machen den Film zu einem gegenstandslosen Brei.
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